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Was ist eigentlich Sexologische Körperarbeit?

Was ist eigentlich Sexologische Körperarbeit?

in Lehrgänge, Substack, Workshops

Immer wieder stellen wir fest, dass Menschen Sexologische Körperarbeit nur schwer einordnen können. Manche denken an Tantramassage, andere an Therapie oder Sexualpädagogik. Tatsächlich berührt sie all diese Bereiche und unterscheidet sich gleichzeitig wesentlich von ihnen.

Dies ist ein Artikel vom Substack – Die Reise zur eigenen Körperweisheit.

In diesem Text geht es deshalb weniger um die Geschichte der Sexologischen Körperarbeit oder um die Menschen, die sie ursprünglich geprägt haben – wie Joseph Kramer, Isa Magdalena oder Jack Morin. Vielmehr möchten wir aufzeigen, was den Kern dieser Arbeit ausmacht und wie wir diesen Ansatz am ISSB in Zürich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben.

Die Grafik am Anfang dieses Artikels soll dabei eine erste Orientierung geben.

Sexologische Körperarbeit ist für uns eine Form bewusstseinsorientierter Körperarbeit. Wie andere körperorientierte Ansätze arbeitet sie mit Wahrnehmung, Präsenz und Verkörperung. Ihr besonderes Merkmal besteht jedoch darin, dass sie auch Sexualität und sexuelle Erregung bewusst als Lernfeld einbezieht.

Gerade darin unterscheidet sie sich auch von vielen Formen der Tantramassage. Tantramassage eröffnet häufig wertvolle Erfahrungsräume. Sexologische Körperarbeit ergänzt diese um einen bewussten Lernraum. Im Zentrum steht nicht in erster Linie das Erlebnis, sondern die Frage:

Was lerne ich über mich, meinen Körper und meine Sexualität?

Das Ziel ist dabei eine selbstbestätigte Sexualität. Eine Sexualität, die nicht von äusseren Reizen, Fantasien oder der Bestätigung anderer Menschen abhängig ist, sondern zunehmend aus einer verkörperten Selbstführung heraus entsteht. Die Fähigkeit, den eigenen Körper, die eigene Erregung und die eigene sexuelle Energie bewusst wahrzunehmen, zu regulieren und lebendig zu gestalten.

Damit kommen wir zur eigentlichen Grundlage der Sexologischen Körperarbeit:

Sexuelles Lernen

Müssen Menschen Sexualität lernen?

Als Sexualpädagoge unterrichte ich seit vielen Jahren auch Jugendliche. Eine Frage, die ich ihnen immer wieder stelle, lautet:

Kann man Sexualität lernen?

Die Antworten reichen von einem klaren Nein bis hin zu «Learning by doing». Je häufiger man Sexualität erlebt, desto besser wird man darin – so die verbreitete Vorstellung.

Und genau diesem Gedanken begegne ich auch bei vielen Erwachsenen.

Auf den ersten Blick klingt das durchaus plausibel. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass Lernen so nicht funktioniert. Oder vielleicht genauer gefragt:

Was genau möchten Menschen überhaupt lernen?

Geht es darum, häufiger Sex zu haben? Mehr Orgasmen zu erleben? Techniken zu beherrschen? Oder geht es letztlich darum, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, die eigene Erregung differenzierter zu erleben und Sexualität freier gestalten zu können?

Erfahrung ist noch kein Lernen

Das Beispiel, das ich hier gerne verwende, ist die männliche Masturbation.

Studien zeigen sehr eindeutig, dass viele Männer von der Pubertät bis ins hohe Alter regelmässig masturbieren. In jungen Jahren kann das durchaus mehrmals täglich sein. Mit zunehmendem Alter wird es oft etwas weniger, für viele Männer bleibt Selbstbefriedigung jedoch über Jahrzehnte ein regelmässiger Bestandteil ihres Lebens.

Meine einfache Rechnung lautet: Beginnt ein Mann mit fünfzehn Jahren und masturbiert bis zum Alter von fünfundvierzig durchschnittlich dreihundertmal pro Jahr, kommen rund 9000 Wiederholungen zusammen.

Aus Sicht der Trainingslehre wäre dieser Mann ein Profi.

Die spannende Frage lautet jedoch:

Was hat er in diesen 9000 Wiederholungen eigentlich gelernt?

Bei Spitzensportlern entstehen Höchstleistungen nicht allein durch Wiederholung. Entscheidend ist das, was in der Lernforschung als deliberate practice bezeichnet wird: bewusstes Üben. Es geht darum, aufmerksam zu sein, Rückmeldungen wahrzunehmen, Gewohnheiten zu hinterfragen, Neues auszuprobieren und die eigenen Fähigkeiten Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Genau das findet beim sexuellen Lernen häufig nicht statt.

Bei vielen tausend Menschen, die ich in den letzten zwanzig Jahren begleiten durfte – mich selbst eingeschlossen –, wurde ein bewusstes Lernen von Sexualität nie vermittelt.

Wenn ich mich richtig erinnere, stand davon auch nichts bei Dr.-Sommer im Bravo. Und auch meine eher rudimentäre Sexualpädagogik Ende der 1980er-Jahre beschäftigte sich vor allem mit den biologischen Aspekten von Sexualität. Wie Fortpflanzung funktioniert, welche Verhütungsmittel es gibt oder wie sich der Körper in der Pubertät verändert.

Wie man Sexualität bewusst lernen kann, darüber wurde kaum gesprochen.

Natürlich hat sich seit damals vieles verändert. Gerade Jugendliche verfügen heute über deutlich mehr Wissen rund um Sexualität, als meine Generation damals hatte. Immer wieder staune ich, was Jugendliche mit fünfzehn oder sechzehn Jahren bereits wissen – oder mit welchen Themen sie heute schon konfrontiert werden.

Und trotzdem würde ich nach fast zwanzig Jahren in diesem Beruf sagen:

Wissen ist heute selten das eigentliche Problem.

Wenn wir zum Beispiel mit dem Mann zurückkehren, ist das Ziel seines sexuellen Lernens meist klar: mehr oder weniger direkt zum Orgasmus zu gelangen. Die Handbewegung bleibt über Jahre dieselbe, ebenso Tempo, Druck, Fantasie und Körperhaltung. Natürlich gibt es auch viele kreative und vielfältige Formen, doch viele Menschen bewegen sich über Jahre in denselben Mustern.

In vielen Kursen und Vorträgen begegnet mir dabei ein entspannter Pragmatismus. Viele Männer sagen sinngemäss:

„Das funktioniert doch wunderbar. Warum sollte ich etwas daran ändern?“

Eine berechtigte Frage. Auf diese werden wir später noch zurückkommen.

Es entstehen regelrechte Autobahnen im Nervensystem.

Nicht weil Sexualität bewusst gelernt wurde, sondern weil dieselben Gewohnheiten immer wieder wiederholt wurden.

So entsteht das, was ich gerne einen erregungsorientierten Autopiloten nenne. Das kann die Sexualität mit mir selbst betreffen – und später genauso die Sexualität mit einem anderen Menschen.

Wird dieser Autopilot durch eine Musterunterbrechung gestört – etwa weil die Erektion plötzlich verschwindet, eine Berührung unangenehm wird oder Penetration schmerzhaft ist –, reagieren viele Menschen nicht mit Neugier.

Nicht mit der Frage:

„Was geschieht gerade in meinem Körper?”

Sondern sie versuchen möglichst rasch wieder Kontrolle zu gewinnen oder einen Ausweg aus der Situation zu finden.

Der gelebte Körper

An diesem Punkt beginnt für uns die eigentliche Sexologische Körperarbeit.

Denn unser Anliegen ist nicht in erster Linie, mehr Wissen über Sexualität zu vermitteln. Wissen ist wichtig. Gerade heute gibt es unzählige Informationen über Sexualität – und gleichzeitig ebenso viele Missverständnisse.

Unsere eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, dass viele Menschen ihren Körper noch immer vor allem als Objekt erleben.

Ken Robinson hat das einmal sehr treffend beschrieben. Sinngemäss sagte er, viele Professorinnen und Professoren würden ihren Körper hauptsächlich als Transportmittel benutzen, um ihren Kopf von einem Seminarraum zum nächsten zu bringen.

Mich berührt dieses Bild bis heute.

Denn genau hier beginnt für mich die eigentliche Frage:

Wie erlebe ich meinen Körper?

Ist mein Körper lediglich ein Objekt, das funktionieren, leisten oder möglichst attraktiv sein soll? Gerade in der heutigen Zeit dreht sich viel um Selbstoptimierung. Und oft geht es bei Selbstoptimierung um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – nicht um sich selber zu erforschen und mehr mit sich in Kontakt zu kommen.

Oder erfahre ich ihn als Soma, als gelebten Körper (the lived body)?

Sexualität beginnt nicht im Kopf.

Aber sie wird dort häufig gesteuert.

Deshalb lernen viele Menschen zwar immer mehr über Sexualität, aber nur wenig in ihrer Sexualität.

Dabei geht es oft um ganz einfache Fragen.

Wie geht es eigentlich meinen Genitalien in der Selbstberührung?

Fühlen sie sich geliebt und erleben sie Wertschätzung? Oder stehen sie unter dem Anspruch, bereit zu sein und zu funktionieren, sobald der Kopf das will?

Oder noch einfacher:

Wie entspannt bin ich im Kontakt mit einem anderen Menschen?

Kann ich mich verletzlich zeigen?

Kann ich über Angst und Scham sprechen?

Nehme ich die Signale meines Körpers ernst?

Wie gehe ich mit Ambivalenzen um? Wenn ein Teil von mir jetzt Sex möchte und ein anderer nicht – kann ich mit dieser Spannung sein oder weiche ich mir selbst aus?

Genau hier beginnt für mich bewusstes sexuelles Lernen.

Und bitte nicht falsch verstehen.

Autobahnen haben ihre Berechtigung – und sie dürfen auch bleiben. Sie sind wunderbar praktisch, wenn ich möglichst schnell von A nach B kommen möchte.

Wer eine Landschaft jedoch wirklich erleben will, wird sich vielleicht auch einmal Zeit nehmen. Er verlässt die Autobahn, geht ein Stück zu Fuss, bleibt stehen oder setzt sich auf eine Bank.

Plötzlich geht es nicht mehr darum, möglichst schnell anzukommen.

Es geht darum, wahrzunehmen, was da draussen ist – und was das in mir auslöst.

Genau so verstehe ich auch sexuelles Lernen.

Es geht nicht nur darum, möglichst zuverlässig einen Orgasmus zu erreichen. Es geht darum, neugierig zu werden auf das, was unterwegs geschieht: im Körper, in der Erregung, in den Gefühlen, in der Begegnung mit einem anderen Menschen und in der Beziehung zu mir selbst.

Bewusstheit und Wahrnehmung

Damit sind wir beim nächsten grundlegenden Baustein.

David Schnarch stellt in Die Psychologie sexueller Leidenschaft eine einfache und gleichzeitig herausfordernde Frage:

Wo sind Sie mit Ihrem Kopf während der Sexualität?

Die meisten Menschen würden vermutlich antworten:

„Na hier.”

Wer beginnt, sich ernsthaft mit Sexualität auseinanderzusetzen, merkt jedoch schnell, wie anspruchsvoll diese Frage tatsächlich ist.

Wie oft schweifen wir in Gedanken ab?

Wie häufig nutzen wir Fantasien, um Erregung aufrechtzuerhalten?

Wie oft denken wir an den Alltag?

Oder wir verlieren den Kontakt zu unserem Körper, ohne es überhaupt zu bemerken.

Eine der überraschendsten Erfahrungen in der Sexologischen Körperarbeit ist deshalb, wie anspruchsvoll es sein kann, eine oder zwei Stunden einfach präsent zu bleiben.

  • präsent mit dem eigenen Körper.
  • präsent mit der Atmung.
  • präsent mit den eigenen Empfindungen.
  • präsent mit der Erregung.
  • präsent mit dem Gegenüber.

Denn genau hier beginnt verkörpertes sexuelles Lernen:

Nicht im Denken über Sexualität, sondern im bewussten Erleben von Sexualität.

Berührung und Dialog

Ein wichtiger Unterschied zu den meisten Formen der Sexualtherapie besteht darin, dass Berührung ein fester Bestandteil der Sexologischen Körperarbeit sein kann. Während klassische Sexualtherapien überwiegend im Gespräch arbeiten und Berührung zwischen Therapeut und Klient bewusst nicht vorgesehen ist, verstehen wir Berührung als ein bewusst eingesetztes Lernmedium.

Dabei geht es jedoch nicht in erster Linie um die Berührung durch einen anderen Menschen.

Die wahrscheinlich wichtigsten und grundlegendsten Methoden der Sexologischen Körperarbeit sind Selbsterforschung und Selbstberührung.

Denn eine zentrale Haltung unserer Arbeit lautet:

Das Lernen beginnt bei uns selbst.

Oder vielleicht noch treffender:

Wie werde ich zu einem ausserordentlichen Liebhaber für mich selbst?

Diese Frage begleitet mich schon viele Jahre.

Als ich damals in San Francisco einen Kurs bei zwei Sexological Bodyworkerinnen besuchte, lautete der Titel des Workshops:

How to Become an Extraordinary Lover

Damals verstand ich darunter vor allem die Frage:

Wie werde ich zu einem ausserordentlichen Liebhaber für einen anderen Menschen?

Heute würde ich den Titel etwas anders formulieren:

Wie werde ich zu einem ausserordentlichen Liebhaber für mich selbst?

Für mich beginnt genau hier eine selbstbestätigte Sexualität.

Denn wenn ich lerne, mir selbst mit Neugier, Wertschätzung und Liebe zu begegnen, verändert das nicht nur die Beziehung zu meinem Körper. Es verändert auch die Art, wie ich anderen Menschen begegne.

Selbstberührung ist deshalb weit mehr als eine Technik.

Sie wird zu einem Forschungsraum.

Zu einem Dialog mit meinem Körper.

Zu einem Ort, an dem ich lernen kann.

Natürlich gibt es in der Sexologischen Körperarbeit auch viele Methoden, bei denen wir Menschen berühren. Doch auch hier steht nicht die Berührung selbst im Mittelpunkt.

Berührung ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist eine Form der Kommunikation und ein Raum für bewusstes Lernen.

Es geht darum,

  • die Signale des Körpers wahrzunehmen,
  • Grenzen zu spüren,
  • Grenzen auszudrücken,
  • Bedürfnisse zu entdecken,
  • Bedürfnisse mitzuteilen,
  • die eigene Erregung bewusster zu erleben
  • und neue Erfahrungen Schritt für Schritt zu integrieren.

Deshalb gehört auch der Dialog untrennbar zur Sexologischen Körperarbeit.

Berührung und Kommunikation bilden gemeinsam den Lernraum.

Oder anders gesagt:

Der Körper spricht – und wir lernen, ihm zuzuhören.

Für diese Lernprozesse nutzen wir am ISSB ganz unterschiedliche Methoden. Einige davon werde ich in weiteren Artikeln ausführlicher vorstellen und vertiefen.

Wer bereits jetzt selbst damit experimentieren möchte, findet in unserem Buch „Die Reise zur eigenen Körperweisheit“ viele praktische Übungen und Anregungen – sowohl für die eigene Selbsterforschung als auch für die gemeinsame Entdeckungsreise in einer Partnerschaft.

Den Link zum Buch findest du am Ende dieses Artikels.

Somatische Erfahrung und Integration

Was in der Trainingslehre als deliberate practice bezeichnet wird, ist in unserem Arbeitsfeld die somatische Praxis.

Natürlich gehören zu unseren Kursen und Lehrgängen auch theoretische Grundlagen und Wissensvermittlung. Gleichzeitig vermitteln wir eine einfache Grundhaltung: Wenn Menschen zeitlich überfordert sind, dürfen Bücher, Texte oder Videos warten. Die somatische Praxis nicht. Denn Wissen kann ich später nachholen. Entscheidend sind die Erfahrungen, die Menschen in den Übungen machen.

Das ist für mich ein spannender Gedanke. Es gibt heute unzählige Bücher, Podcasts, Filme und Kurse über Sexualität. Wenn nur ein Teil dieser Zeit in bewusste somatische Praxis investiert würde, sähe unsere Sexualkultur vermutlich anders aus.

Viele Menschen verlassen einen Kurs oder eine Sitzung oft begeistert und motiviert. Doch diese Motivation verflüchtigt sich oft schnell wieder im Strudel des Alltags. Und das was wir vermitteln ist keine Raketenwissenschaft und auch kein Geheimwissen. Es sind einfache Übungen, die Zeit, Wiederholung und einen bewussten Lernraum brauchen.

Damit aus einer Erfahrung Lernen wird, reicht es nicht, sie einfach gemacht zu haben. Entscheidend ist die bewusste Auseinandersetzung:

Was ist in dieser somatischen Erfahrung passiert?

Was habe ich über mich gelernt?

Was nehme ich in meinen Alltag mit?

Dabei gefällt mir die Unterscheidung zwischen Flow-Raum und Lernraum. Viele Menschen wünschen sich Sexualität als Flow-Raum – als einen Ort von Lust, Leichtigkeit und Verbindung. Das ist wunderbar. Schwieriger ist oft der Lernraum. Dort begegnen wir Scham, Ängsten, Unsicherheiten, Verletzungen und Ambivalenzen. Genau deshalb meiden viele Menschen diesen Raum.

Und doch liegt gerade dort sein grösstes Potenzial. Denn wenn wir diese Anteile integrieren, erleben wir uns mehr und mehr als ganze, sexuelle und selbstermächtigte Menschen. Das verändert die Beziehung zu uns selbst – und die Beziehung zu anderen.

Verkörperte Sexualität – eine Vision

In der Integralen Somatischen Beratung nennen wir dieses Ziel verkörperte Selbstführung. Für uns ist sie auch eine Vision für unsere Sexualität.

Verkörperte Selbstführung betrifft natürlich nicht nur Sexualität. Sie zeigt sich genauso in unseren Arbeitsbeziehungen, Freundschaften, Familien und intimen Partnerschaften.

Im Kern geht es darum, mit mir selbst in Verbindung zu bleiben und gleichzeitig aus dieser inneren Verbindung in Beziehung mit anderen Menschen zu treten.

Je wichtiger uns ein Mensch ist, desto herausfordernder wird das oft. Gerade dort begegnen wir unseren Schamthemen, Ängsten und Verletzlichkeiten.

Traue ich mich, etwas Schwieriges anzusprechen?

Traue ich mich, Grenzen zu setzen oder Bedürfnisse mitzuteilen?

Kann ich den anderen enttäuschen, ohne mich selbst zu verlieren?

Diese Fragen begegnen mir immer wieder in unseren Kursen.

Viele Menschen wünschen sich dann eine einfache Antwort.

Das ist die Situation – was ist jetzt die Lösung?

Meine Standardantwort lautet meist:

Es gibt selten die richtige Lösung. Es gibt meistens nur unterschiedliche Kompromisse.

Teile ich etwas, hat das Auswirkungen.

Teile ich es nicht, hat das ebenfalls Auswirkungen.

Was genau daraus entsteht, wissen wir vorher nicht.

Genau deshalb führt verkörperte Selbstführung nicht in die Sicherheit.

Sie ist vielmehr ein Lernen, sich in den Unsicherheiten und Komplexitäten des menschlichen Lebens immer besser zurechtzufinden.

Vielleicht ist sie gerade deshalb eine Vision.

Denn wir alle sind auf diesem Weg.

Auch wir, die mit diesen Themen arbeiten.

Annie Sprinkle hat das einmal wunderbar auf den Punkt gebracht:

“It’s endless.”

Nach über zwanzig Jahren in diesem Beruf kann ich das nur bestätigen.

Es bleibt ein fortwährendes Forschen.

Ein immer wieder neues Entdecken.

Und vielleicht ist genau das das Schönste daran.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte dir einen ersten Einblick in die Sexologische Körperarbeit geben und dich neugierig machen auf dieses spannende Feld. In den kommenden Monaten werde ich viele der hier angesprochenen Themen weiter vertiefen.

Wenn du selbst erste Erfahrungen sammeln möchtest, gibt es an unserer Schule viele Möglichkeiten. Hier zwei aktuelle Beispiele:

22.–26. Juli – Die Reise zur eigenen Körperweisheit
Gemeinsam mit Andrea begleite ich diesen fünftägigen Kurs. Er setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus und bietet einen tiefen Forschungsraum rund um Körper, Sexualität und verkörpertes Lernen.

Die Reise zur eigenen Körperweisheit Modul 1

9. August – Genitale Forschungsreise
Janine leitet diesen Tagesworkshop für Menschen, die neugierig sind, sich selbst und ihrem Körper mit mehr Bewusstheit und Offenheit zu begegnen. Auch hierfür sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Thementag – „Genital Exploration“ – Genitale Forschungsreise

Wenn du tiefer in unsere Methoden eintauchen möchtest, findest du viele Übungen und Anregungen in unserem Buch „Die Reise zur eigenen Körperweisheit“. Dieses gibt es auch als E-Book und auf Englisch. Hier der Link:

Die Reise zur eigenen Körperweisheit
https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2026/07/Was-ist-eigentlich-Sexologische-Koerperarbeit.jpg 1024 1535 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2026-07-05 16:54:592026-07-19 20:51:53Was ist eigentlich Sexologische Körperarbeit?
Wise Generation Bodywork Center

Neue Kurs: Wise Generation

in Neuigkeiten, Workshops

Manchmal braucht es ein Innehalten, um zu spüren, was sich in uns regt. Eine leise Sehnsucht, ein stilles Fragen: War das alles? Oder wartet da noch etwas in mir – ungelebt, unberührt, ungesagt?

Wir werden älter. Unser Körper erzählt davon. Vielleicht macht er uns manchmal das Leben schwer. Vielleicht trägt er auch Narben, Geschichten, Erinnerungen. Und doch – er lebt. Er spürt. Er will uns noch.

In einer Zeit, in der viele von uns gelernt haben, über Sinnlichkeit und Sexualität zu schweigen, möchten wir nun einen neuen Raum öffnen. Einen Raum für Begegnung – mit Dir selbst, mit anderen, mit dem Leben. Vielleicht auch mit dem, was grösser ist als wir.

Wir müssen nicht mehr – aber wir dürfen noch.

Im Bodywork Center Zürich starten wir erstmals mit zwei Angeboten für die Wise Generation – ein Herzensprojekt, das aus einer tiefen Überzeugung gewachsen ist: dass es nie zu spät ist, ganz in unserem Körper anzukommen. Und dass unsere Sexualität nicht nur körperlich ist, sondern spirituell, lebendig, heilig.

„Tantramassage entdecken – Wege zu Berührung, Sinnlichkeit und Selbstwahrnehmung in der späteren Lebensphase“

Ein zweitägiger Einführungskurs für alle, die sich wieder berühren lassen möchten – achtsam, würdevoll, absichtslos. Die erfahren wollen, wie Berührung heilen kann. Für Menschen, die der eigenen Sinnlichkeit wieder einen Platz geben wollen.

„Wo die Stille berührt – Wege zum ganzheitlichen Embodiment in reifen Jahren“

Ein Tages-Retreat, das Dich zurückführt in Deinen Körper – durch feine Bewegung, Atem, Berührung und Stille. Für alle, die die Sehnsucht nach einem würdevollen, verbundenen Dasein spüren. Und sich in ihrer Tiefe erinnern möchten, wer sie sind.

Beide Angebote folgen einem gemeinsamen Ziel: dem ganzheitlichen Embodiment – dem verkörperten Dasein in Würde, Wahrheit und Präsenz. Es geht um mehr als Spüren. Es geht um Rückverbindung. Um das Bewohnen unseres ganzen Wesens – mit allem, was dazugehört. Auch mit unserer sexuellen Kraft, die mit unserem Herzen und unserer Seele verbunden ist.

Vielleicht bist Du jemand, der viel gegeben hat. Der zu lange gewartet hat. Der jemanden verloren hat. Oder der einfach nur wieder oder noch immer lebendig sein will.

Dann bist Du gemeint. Dann darfst Du jetzt kommen.

Mit offener Hand und offenem Herzen laden wir Dich ein: Lass uns gemeinsam neue Wege gehen. Wege der Nähe. Wege der Würde. Wege zurück zu Dir.

https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2025/07/Neue-Kurse-Wise-Generation.jpg 720 1280 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2025-07-06 14:32:162025-07-06 14:33:01Neue Kurs: Wise Generation
Special Moves & Creative Positions – Kreative Bereicherungen für jede Massage!

Für Geübte: Special Moves & Creative Position

in Neuigkeiten, Workshops

Wie kann durch Bewegung in kreative Positionen ein Massage-Erlebnis erweitert werden und was öffnen sich dadurch noch für besondere Erfahrungsräume?

Diesen Fragen gehen wir nach und entdecken ganz unterschiedliche Formen von Positionen und Bewegungen in der empfangenden und gebenden Rolle. Es ist besonders spannend, wie sich dadurch ein multidimensionaler Erfahrungsraum im Empfangen öffnen kann.

Aber auch für die gebende Person wird dadurch ein nochmals ganz anderer Zugang zur Hingabe des empfangenden Menschen ermöglicht. So ist die Massage in Seitenlage eine von mehreren berührenden Möglichkeiten, ein Massage-Ritual zu erweitern. Es werden zudem diverse spannende Mobilisationen und Dehnungen von Beinen, Armen, aber auch z.B. von der Wirbelsäule vermittelt.

Diese dynamischen und bereichernden Bewegungs- & Berührungselemente lassen sich in jede Form der Massage einbetten. Egal ob eine Lomi Lomi oder eine klassische Massage am Tisch, oder eine Tantramassage am Boden. Auch insbesondere für die frei gestaltete Sexologische Körperarbeit bieten diese Elemente eine Erweiterung des eigenen Repertoires.

Dank meiner langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen Formen der Körperarbeit und Massageformen, wurde ich immer wieder dazu inspiriert, kreative neue Umsetzungen mit dem Körper der empfangenden Menschen auszuprobieren und in meine Arbeit zu integrieren.

An diesem Kurswochenende werden verschiedene Umsetzungen am Massagetisch, wie auf dem Boden vermittelt. Jede dieser Möglichkeiten bietet eine freudvolle Erweiterung des eigenen Wirkens.

Kursinhalt

  • Verschiedene Massagepositionen am Tisch und am Boden (erweiternd ausserhalb der Bauch- oder Rückenlage)
  • Komplexere Sitz- & Massagepositionen
  • Massage in Seitenlage (Am Tisch & am Boden)
  • Kreative Mobilisationen & Dehnungen der Extremitäten (Beine & Arme)
  • Mobilisationen & Dehnungsmöglichkeiten der Wirbelsäule

Settings
Wir arbeiten wahlweise am Tisch und am Boden und der Focus ist auf das kreative Bodywork.

Dieser Kurs beinhaltet keine Intimmassagen, da sich dieser Kurs an Menschen aus allen Massage-Bereichen richtet (Lomi Lomi, Tantra, Sexologische Körperarbeit und Klassisch).

Niederschwellig können aber z.B. Haltepositionen am Intimbereich möglich sein – bei Settings für Menschen aus dem Tantramassage-Bereich oder aus der Sexologischen Körperarbeit.

Die Massage kann in der empfangenden Rolle leicht bekleidet durchgeführt werden. Z.B. Intimbereich bedeckt.

Die gebenden Personen tragen bequeme Kleidung.

Voraussetzungen
Dieser Kurs richtet sich an etwas geübte und fortgeschrittene Massiernde, denn es sind zum Teil anspruchsvolle Positionen und Bewegungen.

Gute Vorkenntnisse in Massage werden erwartet. Egal ob Kenntnisse am Tisch oder am Boden.

Bei Unsicherheit kann gerne mit der Kursleitung Rücksprache genommen werden.

Zur Anmeldung

https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2024/08/Special-Moves-Creative-Positions-–-Kreative-Bereicherungen-fuer-jede-Massage.jpg 640 1280 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2024-07-05 17:58:442024-09-18 11:19:26Für Geübte: Special Moves & Creative Position
Bodywork-Center-Tempel-der-Goettinnen-Geniesserinnen

Erste Tantramassage erleben – für Frauen

in Workshops

Die «Tempel der Göttinnen» wurden geschaffen, um Frauen die Möglichkeit zu geben, erste Tantamassage Erlebnisse in einem geschützten Raum und mit erfahrenen Tantramasseuren zu sammeln.

Deine sinnlichen Wünsche werden wahr. Exklusiv für Frauen

Tempel der Göttinnen

Dieser Tag ist ausschliesslich Frauen gewidmet: Frauen, die sich für das Thema Tantramassage interessieren, damit noch keine Erfahrungen haben und vielleicht nicht genau wissen, wie sie einsteigen wollen. Wenn Du zögerst, wenn du unsicher bist, wie Du Deinen ersten Schritt hin zur Tantramassage oder zur tantrischen Welt gestalten möchtest, das Thema Dich aber fesselt, ist dies die ideale Gelegenheit: Achtsam und behutsam wirst Du von erfahrenen Männern durch den Tag geführt.

Als Göttin erhältst Du die Möglichkeit, Dir Deine Wünsche erfüllen zu lassen: Sei es gehalten zu werden, sei es eine Kopf-, Fuss- oder eine andere Massage; Du bist die Göttin, Deine Wünsche werden erfüllt. Du entscheidest, wie weit du gehen möchtest. Du erlebst Dich und Du erlebst den Mann, der Deine Wünsche achtsam und behutsam erfüllt – im Gespräch und Austausch mit Dir. Deine Wünsche und Dein Wohlbefinden stehen im Vordergrund.

Zurückgeben musst Du nichts. Du bist die Göttin; der Mann ist der Erfüller Deiner Wünsche, Deiner Fantasien. Und alles in einer sicheren, einfühlsamen und geschützten Atmosphäre, in der Du einfach DU sein darfst. Sicher und getragen im Raum mit anderen Frauen und den Dich beschenkenden Männern.

Die Männer sind keine Kursteilnehmer, sondern Menschen mit grosser Massageerfahrung und guter Berührungsqualität, die sich darauf freuen, sich an diesem Tag Dir und Deinen Wünschen zu widmen.

Die nächsten Termine sind:

Kursdaten

Di 15.09.2026 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Christian Arpagaus, H.P. Müller
Preis pro Person: CHF 275.00
Warteliste Warteliste
Wenn Sie diesen Kurs buchen, kommen Sie auf die Warteliste. Wir Informieren Sie, sobald ein Platz frei wird.
Do 19.11.2026 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Christian Arpagaus, H.P. Müller
Preis pro Person: CHF 275.00
Anmelden Anmelden
Do 07.01.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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Mi 03.03.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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Do 06.05.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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Mi 07.07.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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Di 07.09.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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Do 11.11.2027 14:30 - 21:00
Ort: Kurszentrum BodySpace, Engweg 3, 8006 Zürich
Leitung: Bruno Zehnder
Preis pro Person: CHF 275.00
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https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2023/06/Bodywork-Center-Tempel-der-Goettinnen-Geniesserinnen.jpg 640 1280 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2023-06-16 14:17:062025-10-19 15:16:34Erste Tantramassage erleben – für Frauen

Touch for Love – Ein Angebot für Paare

in Paare, Workshops

Schenken Sie Liebe – Liebe durch Berührung

Sind Sie auf der Suche nach Intimität in Ihrer Beziehung? Nehmen Sie an einem Paar-Workshop teil, um Vertrauen herzustellen und die Verbindung zueinander zu vertiefen. Eine erotische Paarmassage ist etwas Wunderbares, was sich zwei nahe stehende Menschen schenken können. Sie öffnet den Raum für Vertrauen, eine grosse Bereitschaft zu körperlicher Nähe und sinnlicher Intimität.

Touch for love – tiefere Intimität finden durch einen Paar-Workshop

Haben Sie das Gefühl, in ihrer Beziehung fehlt etwas? Oder möchten Sie einfach einen nächsten Schritt in eine tiefere Verbundenheit gehen?

Wie unterscheidet sich der Touch for Love – Paarmassage Kurs von unseren anderen Kursen, welche für Paare ebenso offen sind wie für Einzelpersonen?

Mit einem Paar-Workshop können Sie Ihre Liebe aufleben lassen und ihr einen neuen Schwung geben. Durch Übungen, Aktivitäten und Diskussionen in einem sicheren und unterstützenden Umfeld können Sie Ihre Beziehung stärken, Vertrauen wiederherstellen und sogar an Lösungen von Konflikten arbeiten.

Teilen Sie Ihre Verletzlichkeit offen miteinander

Ein wesentlicher Teil der Intimität in Ihrer Beziehung besteht darin, dass Sie den Mut haben, Ihrem Partner gegenüber verletzlich zu sein. Erlauben Sie sich, offen zu sein und Ihre tiefsten Gefühle, Gedanken und Ängste mitzuteilen. Wenn beide Partner ein verständnisvolles Umfeld schaffen und bereit sind, aktiv zuzuhören, können sie eine neue Ebene der Nähe entdecken.

Wir vermitteln in diesen Kursen eine sinnlich-erotische Massage, welche wir speziell für Paare entwickelt haben. Eine Berührungskunst, welche auch viel Raum für erotische Spielereien ermöglicht und einfach auch Zeit für Muse in der Zweisamkeit schenkt.

Es werden auch ausführliche Intimmassagen für Sie und und Ihn vermittelt, welche mit dem Umgang mit sexuellen Energien und orgasmischen Zuständen die Intimität in der Partnerschaft bereichern kann.

Mit einer Massage schenken Sie Ihrem Partner nicht nur Berührung – Sie schenken Liebe durch Berührung.

Unser Angebot für Paare

Folgende Formate bieten wir an, damit Sie genau das passende für sich finden:

  • Lomi Lomi Massage Kurs für Paare
  • Touch for Love – Auszeit schenken
  • Touch for Love – Sinnlicher Sonntag – eine Auszeit für Paare
  • Touch for Love – Paarmassage Basiskurs Abendformat
  • Touch for Love – Paarmassage Basiskurs Wochenendformat
  • Touch for Love – Paar-Retreat „Zeit für uns“

Oder finden Sie weiterführende oder ganz persönliche Begleitungen:

  • Touch for Love – Paarmassage Privatkurs
  • Touch for Love – Paarmassage Aufbaukurs

Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen viel Freude beim aussuchen des für Sie passenden Angebots.

  • Zum komplette Kursangebot für Paare
https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2023/02/bodyworkcenter-touch-for-love-kurse-845x321-1.jpg 321 845 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2023-02-14 10:46:302025-10-19 15:18:15Touch for Love – Ein Angebot für Paare

Zu Zweit? Frühbucher- & Paarrabatt!

in Aktionen, Workshops

Falls Sie zusammen mit ihrem Partner oder einer Freundin/ einem Freund einen Kurs bei uns besuchen möchten, können Sie von einem Paar- Rabatt und einem Frühbucher-Rabatt (bis 2 Monate vorher) profitieren.

Sie finden die jeweiligen Preise direkt neben den ausgeschriebenen Daten und eine Übersicht in unserem Veranstaltungskalender. Ein Frühbucherrabatt ist bei vielen unserer Angeboten verfügbar, wenn Sie sich 2 Monate vor dem Kurs bei uns anmelden.

Für den Paar-Rabatt ist Bedingung, dass Sie sich gleichzeitig zusammen anmelden und während dem Kurs zusammen als Paar die Übungen absolvieren. Wenn Sie im Kurs mit anderen Menschen zusammentreffen möchten, melden Sie sich einzeln an.

Bei Fragen zum Kursangebot können Sie uns jederzeit schreiben, wir geben gerne Auskunft über das aktuelle Angebot.

https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2021/02/bodyworkcenter-paar-fruehbucherrabatt.jpg 480 960 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2021-02-22 22:23:022025-10-19 15:21:22Zu Zweit? Frühbucher- & Paarrabatt!

Broschüre Kurse und Ausbildungen

in Ausbildungsstart, Lehrgänge, Neuigkeiten, Workshops

Liebe Massage- und Bodywork-interessierte Menschen

Willkommen bei unserem Institut, welches ein umfangreiches Kursangebot in verschiedenen Richtungen in Somatischer und Sexologischer Bildung umfasst.

Unsere Webseite www.bodyworkcenter.ch bildet das Dach unseres Instituts und umfasst alle unsere Webseiten und diversen Angebote. Weiterhin gültig für sämtliche Kursbuchungen bleibt auch diese Webseite www.sexologicalbodywork.ch.

Alle Kursleiter*innen geben ihr Fachwissen in den Kursen, welche sie unterrichten, mit Freude und Passion an Interessierte Menschen weiter. Sie sehen diese Arbeit nicht nur als einen Beruf, sondern auch als Berufung und es liegt ihnen sehr viel daran, wirklich die Essenz Ihres fundierten Wissens mit Herzensfreude zu vermitteln.

Berührung und Massage sind ein wichtiger Fokus in unserem Unterricht. Aber darüber hinaus sind wir auch überzeugt, dass es für eine Massage weit mehr braucht, als nur eine hervorragende Technik und eine gute Berührungsqualität. Entscheidend sind vielmehr die innere und äussere Haltung eines Practitioners, egal bei welcher Bodywork Ausrichtung, denn es geht beim Begleiten von Menschen mit Massage nicht nur um körperliche Berührung. Vielmehr möchten wir einen Raum öffnen, wo Menschen sich ganzheitlich begleitet fühlen dürfen.

Menschen lernen durch achtsame und bewusste Berührung – egal durch welche Massage oder Bodywork Ausrichtung, etwas über ihren eigenen Körper und über sich selbst. Wir öffnen wertfreie und geschützte Lernräume, wo Menschen sich als Ganzes wahrgenommen fühlen können und sich mit ihrem eigenen Körper und ihrem ganzheitlichen Sein besser verstehen und kennenlernen.

Sexological Bodywork, Tantramassagen, Lomi Lomi Massage und andere kreative Formen der Körperarbeit sind hierfür wundervolle Möglichkeiten, sich auf sich selbst und andere Menschen einzulassen, denn sie führen mit absichtslosen Berührungen auf eine sinneserweckende Reise, welche Körper, Geist und Seele verbindet.

Genau diesen Grundsatz leben wir auch in unseren Kursen. Wir teilen gerne unser Wissen und vermitteln Techniken und Methoden. Aber genauso wichtig ist es uns, einen Raum zu öffnen, in welchem Kontakt und gemeinsames Lernen stattfinden können. Der Kern unserer Arbeit ist das Prinzip des somatischen Lernens – einer direkten, erfahrungsorientierten Lernmöglichkeit.

Inzwischen betrachten wir unser «Bodywork Center» als ein lebendiges Wesen, welches lebensfreudig durchs Leben wandelt, sich immer wieder verändert und genährt wird durch die reichhaltigen Beiträge und Unterstützung von zahlreichen Menschen, welche auch ihre Visionen und ihren wertvollen Wissensschatz mit uns und mit euch teilen möchten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dietmar Liebold, Janine Hug und das ganze Team des Instituts Bodywork Center GmbH

Hier können Sie die Broschüre downloaden oder Sie können auch ein Druckexemplar bestellen!

Für konkrete Fragen zu Kursen und Ausbildungen steht Ihnen unsere Team jederzeit zur Verfügung.

https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2021/02/bodyworkcenter-broschuere.jpg 480 960 Simon https://bodyworkcenter.ch/wp-content/uploads/sites/7/2022/10/Logo-ISSB-2022-Web.png Simon2021-02-21 09:36:252023-08-11 21:35:23Broschüre Kurse und Ausbildungen
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Der Beobachter hinterfragt die SRF-Reportage

Die Recherche zeigt zentrale blinde Flecken der «Impact»-Sendung auf: Zum einen wurden die engen beruflichen Verbindungen der beiden Hauptbelastungszeugen – Patrick Angele (Co-Präsident BVTM) und Patricia Heierli – nicht offengelegt; beide arbeiten in derselben Praxis. Zum anderen rudern sowohl SRF als auch Heierli beim Auslöser-Vorwurf zurück: „Analfisting“ sei im Kurs letztlich nicht praktiziert, sondern nur angekündigt worden – der Fokus liege nun auf einer behaupteten Grenzverletzung.

Bemerkenswert ist auch der Kontext: Die Ombudsstelle verzeichnet rekordhohe rund 90 Beanstandungen zur Sendung. Der Artikel stellt damit berechtigte Fragen zur Auswahl der Stimmen, zur Transparenz und zur Gewichtung der Vorwürfe.

👉 Zum Beobachter-Artikel: «Die haltlosen Vorwürfe machen uns fassungslos» (9. Oktober 2025)

Hier der Link:
https://www.beobachter.ch/magazin/gesellschaft/die-haltlosen-vorwurfe-machen-uns-fassungslos-869199

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